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Die Tierarten

Schwarzwild (lat. »Sus scrofa«)

Das Schwarzwild zählt zur Klasse der Säugetiere und sein Verbreitungsgebiet reicht von Westeuropa bis Südost-Asien, Nord- und Südamerika, Australien sowie auf zahlreichen Inseln ist es heute fast weltweit verbreitet. Das Wildschwein ist sehr anpassungsfähig und kann verschiedene Lebensräume besetzen. Es ist ein Allesfresser und nimmt täglich ca. 3,5 kg Nahrung zu sich.

Schwarzwild

Man unterscheidet drei Altersklassen:

  • Frischlinge (Jungtier im 1. Lebensjahr; jagdrechtlich bis zum 31.03. des auf die Geburt folgenden Jahres) sind hellbraun gefärbt und haben gelbe Längsstreifen, die sich nach 3 Monaten allmählich verlieren und mit dem Winterhaarwechsel völlig verschwinden.
  • überläufer (Jungtier im 2. Lebensjahr; jagdrechtlich vom 01.04. des auf die Geburt folgenden Jahres bis zum 31.03. des übernächsten Jahres) sind noch überwiegend braun gefärbt. Mindestens bis zum 15. Lebensmonat bleibt die Braunfärbung.
  • ältere Sauen tragen die endgültige Färbung: ihre Schwarte geht von silbergrau über schwarz bis hausschweinfarben; nicht selten findet man auch weißbunte Farbvaranten. Das Winterfell besteht aus rauhen langen Grannen (Borsten) mit meist hellen Spitzen und dicker krauser Unterwolle (Haar). Ab Frühjahr beginnt der Wechsel zum Sommerfell, das aus einer dünnen, kurzen und helleren Behaarung besteht. Keiler legen sehr früh die Winterschwarte ab, die führende Bache sehr spät.

In freier Natur kann das Schwarzwild ein Alter von ca. 10 Jahren erreichen, in Tierparks dagegen sogar bis zu 20 Jahren, was dem Höchstalter unter optimalen Lebensbedingungen entspricht.

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Rotwild (lat. »Cervus elaphus«)

Der Rothirsch, auch der König des Waldes genannt, gehört zu den prächtigsten und größten Waldbewohner Europas. Bei einer Schulterhöhe bis 1,5 m und schlanken, aber kräftigen Beinen kann der Rothirsch schnell laufen, weit springen und auch gut schwimmen. Sein Fell ist im Sommer rotbraun, im Winter graubraun. Der männliche Hirsch hat eine dicke Halsmähne. Der Rothirsch ist Deutschlands größte geweihtragende Wildart. Aus dem früheren Steppentier wurde bei uns ein reiner Waldbewohner. Durch die geänderten Lebensbedingungen (Straße und Siedlungsbau, Tourismus, …) und das veränderte Freizeitverhalten der Menschen sind die Lebensräume für den Rothirsch in Deutschland stark eingeschränkt worden. Die Nahrung des Rotwildes besteht aus einer Art »Mischäsung«, die aus Gras, Kräutern, Baumfrüchten, und Rauhfutter zusammengesetzt ist. Ein ausgewachsener Hirsch kann ein Körpergewicht von bis zu 170 kg erreichen. Vor allem im Herbst (in Mitteleuropa etwa vom 20. September bis 10. Oktober) ist ihre Brunft ein imponierendes Spektakel. Gleichrangige Hirsche kämpfen durch frontalen Zusammenstoß mit ihren Geweihen oft bis zur völligen Erschöpfung.

Rotwild

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Damwild (lat. »Dama dama«)

Der Damhirsch ist im Vergleich zum Rothirsch kleiner und kommt vorwiegend in Mittel- und Südeuropa sowie in Vorderasien vor. Das Damwild kommt in vielen Farbvarianten von reinweiß (Albino), schmutzigweiß (Weißlinge), rotbraun, tief braun bis schwarz (Melan) vor. In der normalen, häufigsten Färbung ist die Decke rotbraun mit Kälberfleckung; die Bauchseite und die Innenseiten der Läufe sind hell. Im Winterfell fehlt die Kälberfleckung und das Fell ist graubraun. Weiterhin sehr charakteristisch ist das Schaufelgeweih der männlichen Tiere sowie die sogenannten »Prellsprünge«, die das Damwild bei Verunsicherungen kennzeichnen.

Damwild

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Sikawild (lat. »Cervus nippon«)

Das Sikawild ist dem Damwild sehr ähnlich, hat aber kein Schaufel-, sondern ein Stangengeweih. In mehreren Unterarten besiedelt Sikawild Japan, Formosa, Korea, China und das Amurland. Der Axishirsch stammt aus Vorderindien und Ceylon. Er hat auch nur ein Stangengeweih mit höchsten sechs Enden, ist rotbraun mit Tüpfelflecken und hat einen dunklen Rückenstrich. Kehle und Bauch sind gelblichweiß.

Sikawild

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Lama (lat. »Lama glama«)

Das Lama gilt als eine Art der Kamele. Das Lama ist in Südamerika weit verbreitet und wird dort als Haustier gehalten. Seine Farbgebung ist sehr variabel, es gibt schwarze, braune, weiße oder auch verschieden gefleckte Tiere. Lamas ernähren sich von Blättern, Sträuchern, Gräsern oder auch Pilzen. Sie erreichen eine Schulterhöhe von 120 cm und einem Gewicht von bis zu 150 kg. Charakteristisch für das Lama ist, dass es bei Bedrohung seine Kontrahenten sehr zielsicher anspuckt. Ziel ist es, die Rangordnung zu verdeutlichen.

Lamas

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Esel (lat. »Equus asinus asinus«)

Der Hausesel ist ein weit verbreitetes Tier, das von dem afrikanischen Wildesel abstammt. Typisch sind dabei lange Ohren, eine kurze Stehmähne und ein dünner, am Ende länger behaarter, Schwanz. Oft verläuft über den Rücken ein Aalstrich. Esel erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 160 cm und können 40 Jahre alt werden. Unterart im Wildpark: thüringische Waldesel

Esel

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Wildpferde

Die einzige Unterart des ursprünglichen Wildpferdes, die bis heute überlebt hat, ist das Przewalskipferd (lat. »Equus ferus przewalski«). In freier Wildbahn starb es bereits Ende der 60er Jahre aus. Das Wildpferd ernährt sich überwiegend von Gräsern, oder aber von Kräutern und Laub. Im Gegensatz zum Hauspferd ist das Przewalskipferd kleiner, es erreicht eine Schulterhöhe von ca 140 cm bei einem Gewicht von bis zu 300 kg. Die Tiere haben ein bräunliches Fell mit der sehr charakteristischen dunklen Stehmähne und den dunklen Hufen.

Wildpferde

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Yak (lat. »Bos grunniens«)

Das Yak ist eine Rinderart, die in Zentralasien weit verbreitet ist. Ein Bulle kann bei einer Schulterhöhe von 200cm ein Gewicht von bis zu einer Tonne erreichen. Yaks besitzen ein langes Haarkleid, wobei deren Farbgebung von schwarz über braun oder auch rot stark variiert. Typisch für die Yaks ist das an den Flanken mähnenartig verlängerte Fell. Das Yak kann ein Höchstalter von 25 Jahren erreichen.

Yaks

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Bison (lat. »Bison bison«) / Wisent

Man unterscheidet zwischen dem in Nordamerika vorkommenden amerikanischen Bison und dem in Europa weit verbreiteten Wisent. Der Bison besitzt ein dichtes dunkelbraunes Fell, was im Sommer sowohl dünner als auch heller wird. Trotz seines stattlichen Gewichtes von bis zu 900 kg macht der Bison sowohl zu Land (bis zu 50 km/h) als auch im Wasser eine gute Figur. Die Tiere ernähren sich von Kräutern, Pflanzen, Gräsern und Flechten.

Bisons

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Emu (lat. »Dromaius novaehollandiae«)

Aus der Familie der Emus ist der große Emu die einzig überlebende Art. In Australien sind Emus weit verbreiten und gelten nach dem afrikanischen Strauß als die größte Laufvogelart. Emus erreichen eine Körpergröße von 150 cm bei einem Gewicht von bis zu 45 kg. Die Laufvögel ernähren sich von Pflanzen und Insekten und können eine Laufgeschwindigkeit von 50 km/h erreichen.

Emus

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Im Bereich des Abenteuer-Spielplatzes sind zu sehen:

Minischweine und Hängebauchschweine, Burenziegen, Ouessonschafe, Meerschweinchen und Kaninchen, Eichhörnchen, Dahome-Rinder, Shetland-Ponys

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Das Affenfreigehege

Die Affenschlucht besteht aus einem 6 Hektar großen Gehege, in dem sich derzeit 53 Berberaffen frei bewegen können. Bei einem Spaziergang können die Besucher das Gelände auf einem 800 m langen Rundweg erkunden und die Affen dabei beobachten oder auch fotografieren. Wir bitten die Besucher dabei um Verständnis, dass es weder erlaubt ist, die Tiere direkt zu füttern noch Lebensmittel in das Freigehege mitzubringen. Sie haben daher die Möglichkeit, Ihre Taschen am Eingang des Geheges zu deponieren.
Die ursprüngliche Heimat der Kolonne ist Gibraltar. Die Berberaffen ernähren sich hauptsächlich von Obst, Gemüse oder auch Getreide.

Berberaffen

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Die Falknerei

In der Greifvogelstation stellt der Falkner das unterschiedliche Flugverhalten und die besonderen Fähigkeiten der einzelnen Greifvögel vor.

Folgende Greifvögel können Sie in der Falknerei bestaunen:
Schleier-Eule, Uhu, Steppenadler, Adlerbussard, Kappengeier, Harris Hawk, Turmfalke, Sakerfalke, Lannerfalke, Luggerfalke, Wanderfalke, Kolkrabe

Berberaffen

Flugvorführungen finden täglich (außer Freitags) bis Ende Oktober sowohl um 11.00 Uhr als auch um 15.00 Uhr statt. Wir bitten unsere Besucher um Verständnis, dass es in der Falknerei nicht erlaubt ist, Lebensmittel zu verzehren und Hunde mit sich zu führen.

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Der Parkplan

Um eine größere, druckbare Version unseres Parkplans als PDF zu laden, klicken Sie bitte auf das Bild!

Parkplan Wild- & Erlebnispark Daun

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Aktuelles

Wild- & Erlebnispark Daun ist Top-Ausflugsziel 2016!
travelcircus kürt den Wild- & Erlebnispark Daun zum »Top-Ausflugsziel«

Willigerd Emontspohl: »Der Job ist wie ein Sechser im Lotto«
Unser Tierpfleger Willigerd Emontspohl im Fernsehbeitrag des SWR

Quadrundfahrt durch den Wildpark: 1 Person 37,– € oder mit Beifahrer 49,– €

Weitere Info an der Park-Einfahrt und unter http://ferienwohnungen-klasen.de/

Öffnungszeiten
(Saison)

15.03. bis 15.11.2017
10.00 bis 18.00 Uhr

Park-Einfahrt
(Saison)

bis spätestens 17.00 Uhr

Ausfahrt
(Saison)

bis spätestens 18.00 Uhr

Geschenkidee

Überraschen Sie Ihre Familie oder Freunde mit einer besonderen Geschenkidee –
einem Eintrittsgutschein für den Wild- & Erlebnispark Daun!
Bestellen Sie per E-Mail unter info@wildpark-daun.de
oder telefonisch unter
06592 3154.

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Telefon 06592 3154
Telefax 06592 957405
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